Dienstag, 1. Januar 2008

...

himmel

warum sind denn heute alle so gut drauf?
oder waren das nur mitleidsgrinser, weil ich so fertig ausschau?

und: wer ist maria solheim und wie kommts, dass ich ein album von ihr besitze? (letztens entdeckte ich ein bon jovi album auf meiner festplatte und das kann nur durch geisterhand dorthin gelangt sein. gibts die heinzelmännchen vielleicht doch?)

nachtrag zu gestern: kriacherl oder kriecherl (lat. prunus domesticus inistitia) gehören zu den zwetscken, pflaumen und ringlotten. sie stammen von der kriechenpflaume ab (prunus insititia) ab. aha. ich hab das wirklich noch nie in meinem leben gehört geschweige denn gesehen.
jetzt bleibt nur noch zu klären, warum der atem des gingerbreadmans nach ginger riecht, wenn in lebkuchen kein ingwer ist? oder ist gingerbread etwas ganz anderes? und wenn ja, ist dann der gingerbreadman nicht der lebkuchen- oder pfefferkuchenmann? ich bin ratlos.

Montag, 31. Dezember 2007

Dieses Jahr

"Hey Hey - My My
Manchmal wünschte ich
Dieser Quatsch wär schon vorbei
My My - Hey Hey
Draußen vor dem Fenster
Liegt schon wieder Schnee

Und es kommt mir so vor
Als wenn dieses Jahr
Länger als zwölf Monate war

Januar Februar
März April Mai
Juni Juli
August September
Und gleich dreimal Oktober

November Dezember
Uuuhuuuu ahahah
Aaahaaaa ahahah"
(Tocotronic)

der herr von lowtzow spricht mir aus der seele.

und wenn ein jahr so lang dauert, dann lernt man auch jede menge, z.b.:

*früher oder später kann man wirklich über alles lachen. und wenn ich das dieses jahr zu wenig gemacht habe - und das habe ich eindeutig! - dann nur, um für nächstes vor zu bauen. mindestens im ersten drittel werde ich also aus dem lachen nicht mehr herauskommen und das ist gut so. (später, nachdem sich alle leute genervt von mir abesondert haben werden, werden mich vielleicht die männer in weiß abholen und mit medikamenten ruhig stellen. aber seis drum, ich kicher dann einfach innerlich weiter. das habe ich die letzten 10 tage sowieso perfektioniert)
*erwartungen sind fürn arsch und distanz nur dazu da, um sie sich genau dort hinein zu stecken.
*weihnachten kann man nicht enkommen. entweder es wird einfach spontan vorverlegt oder man wird anderswo davon eingeholt, wenns auch nur durch kitschig geschmückte palmen oder einen joggenden herren mit weihnachtsmannmütze ist.
*auch wenn man keine wünsche hat, kann man enttäuscht sein, wenn diese nicht erfüllt werden.
*manche leute wollen sich einfach nicht helfen lassen und füllen stattdessen alle ihre körperöffnungen mit sand (fetisch?).
*niemals auf das schwein setzen! es ist süß, aber das ist auch schon alles. weitergebracht hat es mich nicht wirklich, weshalb ich es nun dem christkind gleich tun und es verspeisen werde.
*manche erinnerungen schaffen es nicht einmal ins kurzzeitgedächtnis, sondern verblassen bereits auf dem weg dorthin, von anderen wird man immer wieder eingeholt.
*dinge zu zerstören macht in gesellschaft viel mehr spaß. auch, wenn man als strafe danach am boden schlafen muss.
*man muss nicht alles teilen. denn manche formen des teilens sind keine bereicherung und so hat als konsequenz jeder der beteiligten danach weniger als zuvor.
*manchmal erfasst ein betrunkener fremder eine situation schneller, als alle beteiligten.
*die fähigkeit, mich selbst in peinliche situationen zu bringen, wird mir wohl nie abhanden kommen, und an der hoffnung, dass mein orientierungssinn wieder kommt (ich erinnere mich dunkel daran, einmal einen gehabt zu haben! vielleicht hab ich das aber auch nur geträumt, wie die sache mit dem gelben zettel?) sollte ich nun nicht länger festhalten.
*wenn man weiß, dass man nicht die nötige disziplin hat, vorsätze einzuhalten, sollte man sie sich gar nicht erst vornehmen.
*niemals die geister rufen! - man wird sie wiklich so schnell nicht mehr los (Denn als Geister / Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,/ Erst hervor der alte Meister.“[...] jaja, jeder kennts).
*linz ist toll!
*tiger besitzen keinerlei humor.
*kapitulation kann durchaus positiv sein.
*sonne, strand und meer können eben doch nicht alles, das können nur germknödel.
*indifferenz ist meine mentorin, meine beste freundin und meine geliebte, unwissenheit die göttin, die ich verehre.
*ein bissl was geht eben doch nicht immer.
*ich bin nicht mehr stella, aber ich liebe sie!
*"nichts trinken hilft mir nicht, aber so gottverdammt viel trinken hilft auch nicht. (hemingway, inseln im strom).

*und jetzt gerade: zu einer zigarre gehört whiskey oder rum, aber auf keinen fall kaffee!


in diesem sinn: prosit neujahr (and shake it!)

sonne, meer und ... (w)er(?)

"in the middle of the summer, I'm not sleeping
cold wind blowing, cold wind blowing


wunderbar oberflächliche gespräche mit einem rücken,
blicke, die mir immer nicht zugeworfen werden,
die einzige berührung die des riffes mit meinem schienbein,
lautes gelächter, aber nur innerlich,
und er, das halbe gegenteil von einem imaginären freund, zwar sichtbar, aber doch nicht existent.

dazu die erkenntnis, dass 8qm mehr als ausreichend sind, um einander nie näher als einen halben meter kommen zu müssen.

hey hey hey!
something ain't right, something ain't right"


wieder was gelernt:
niemals mit kindern auf urlaub fahren!
sie werden nervös, wenn sie zu lange auf ihr essen warten müssen, werden früh müde und wollen schlafen gehen, wachen noch früher wieder auf und wenn sie kein mittagsschlaferl machen, werden sie grantig.
immer in den unpassendsten momenten müssen sie aufs klo und sind sich nicht sicher, wie lange sies aushalten können, wenn keines in der nähe ist.
ständig spielen sie erwachsen und lehnen trotzig jegliche hilfe hab.
kümmert man sich zuviel zum sie, reagieren sie genervt, redet man mit anderen, werden sie eifersüchtig. sie verstehen nicht, wie ironie und sarkasmus funktionieren, weshalb man unterschwellige bemerkungen noch und nöcher machen und sich selbst am meistern drüber amüsieren kann.
- lässt man sie eine längere zeit lang allein, bangend, weil nicht wissend, wann man wiederkommen würde, sind sie danach allerdings zahm wie ein kätzchen!
wertes kindchen s., ich übergebe dich hiermit wieder deiner mutter; sie wohnt doch dort, wo der pfeffer wächst?

Sonntag, 9. Dezember 2007

na bitte...

...war doch gar nicht so schlimm!

Samstag, 8. Dezember 2007

...


Ich könnt ihr stundenlang zuschaun....verdammt, ich sollte lernen, lernen sollt ich. lalalaaa. ich will aber niiiiccchhhht!

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Nachtrag

Cinq jours en France

- Nachtspaziergänge am Strand.
- Pokern um peanuts.
- Gaufres, moules frites und Käse-Fondue. (Hm, vielleicht sollt ich noch die spezielle Spezialität "Hasenleberpastete" erwähnen? Na gut, weils sein muss...der Vollständigkeit halber.)
- Bier (sauteures Bier! Hey phaeno: wie wärs mit einem kleinen mercado negro als Nebeneinahmequelle?), französischer Wein und Whiskey.
- Einem vom Wind getriebenen 5-Eur-Schein nachjagen. (Sich dabei wie der unfähigste Mensch der Welt vorkommen, den Kopf anschlagen und dann mitansehen müssen, wie Madame phaeno, als man bereits kapitulierend am Boden kniet, weil man denkt, dass der Schein sich sowieso schon ins Meer verabschiedet hat, ihn einfach so aufhebt, während alle Umstehen sich über einen amüsieren. Bitte, gern geschehen, immer wieder!)
- Zwei Museen (s'il te plait...dessine-moi un mouton!) und Gruppenhüpfen gegen die Kälte.
- ca. 100km zu Fuss zurücklegen.
- Staunend, aber überfordert durch den Carrefour laufen und dann natürlich das grauslichste Bier kaufen, das sie im Sortiment haben. (Belzebub oder so. Das kann gar nix. Noch weniger, wenns warm ist.)
- Sich anstänkern lassen und dabei nicht verstehen, worums eigentlich geht.
- Weihrauch "holy smoke" zu nennen, ist in England nicht gebräuchlich.
- Die Erscheinung des "Tectonic" (oder Tectonik?).
- Ein deutscher Film mit französischen Untertiteln.
- Die aufblasbare Gästematratze ruinieren und dann auf dem improvisierten Bett besser schlafen, als zuvor.
- Den Sonnenschein genießen und trotzdem ständig frieren.
- Nicht verstehen, warum die Franzosen nicht verstehen, was man mit einem "cafe au lait" meint.
- Feststellen, dass die anglophonen Sprachassistenten auf der Party gar nicht englisch gesprochen haben, auch wenns so geklungen hat.
- Doch noch britophil werden (schon schräg, dass das mir passiert, noch dazu in Frankreich)
- Eine Nacht lang die Zeit in einer fremden Stadt totschlagen. Zum Glück in charmanter Begleitung mit interessanten Gesprächen und verzweifeln, weil die letzte halbe Stunde, die man auf den Zug warten muss, langsamer vergeht, als die vorhergegangenen 6 Stunden zusammen.
- Lernen, dass man, wo "Quick" draufsteht, nicht unbedingt so bedient wird.
- Einen Stier finden bzw. vielmehr von ihm gefunden werden und ihm eine Muschel schenken.
- Sich immer wieder aufs Neue über die Freundlichkeit der Nordfranzosen wundern.

-Und dann war da noch dieses hier:



Über ein Konzert einer Band, deren Fan man ist, objektiv zu berichten, ist schwierig, dies über Paul Banks zu tun, ganz und gar unmöglich. Deshalb beschränke ich mich einfach darauf, ihm hiermit den Titel "coolste Sau, die je Komparatistik studiert hat", zu verleihen. Und jetzt weiß ich auch, was ich allen lästigen Fragern entgegne, wenn sie mich wieder mit "und was kann man mit deinem Studium später machen?" nerven: "Interpol Sängerin werden!" Jawohl - was sonst?
Und hier muss ich nochmals auf die Freundlichkeit der Franzosen zu sprechen (schreiben) kommen: das Publikum hat sich doch tatsächlich nach dem Konzert durch laute "merci"-Rufe bei der Band bedankt!

Sonntag, 2. Dezember 2007

...

gegen die sonntagsdepression

http://www.chilloutzone.de/files/05012104.html

Sonntag, 18. November 2007

gähn

mir ist SO furchtbar langweilig, dass ich mir heute schimanski ansehen werde. und dass ich das auf diese weise hier mitteile, dürfte genug über meinen geisteszustand aussagen.

nach-/be- denklich

also manche gespräche sind so spannend und ergiebig, dass selbstgespräche mehr spaß machen würden. (bei denen würd ich mir dann auch weniger blöd vorkommen)

Samstag, 17. November 2007

manchmal

braucht man einfach jemanden, der einem mit schonungsloser ehrlichkeit die wahrheit ins gesicht klatscht.
und einen dann in den arm nimmt, weils zu weh tut...

danke


btw. hab ich heute mit einer mir vollkommen fremden person einen streit begonnen und bin stolz drauf!

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