Going on a journey

Montag, 31. Dezember 2007

sonne, meer und ... (w)er(?)

"in the middle of the summer, I'm not sleeping
cold wind blowing, cold wind blowing


wunderbar oberflächliche gespräche mit einem rücken,
blicke, die mir immer nicht zugeworfen werden,
die einzige berührung die des riffes mit meinem schienbein,
lautes gelächter, aber nur innerlich,
und er, das halbe gegenteil von einem imaginären freund, zwar sichtbar, aber doch nicht existent.

dazu die erkenntnis, dass 8qm mehr als ausreichend sind, um einander nie näher als einen halben meter kommen zu müssen.

hey hey hey!
something ain't right, something ain't right"


wieder was gelernt:
niemals mit kindern auf urlaub fahren!
sie werden nervös, wenn sie zu lange auf ihr essen warten müssen, werden früh müde und wollen schlafen gehen, wachen noch früher wieder auf und wenn sie kein mittagsschlaferl machen, werden sie grantig.
immer in den unpassendsten momenten müssen sie aufs klo und sind sich nicht sicher, wie lange sies aushalten können, wenn keines in der nähe ist.
ständig spielen sie erwachsen und lehnen trotzig jegliche hilfe hab.
kümmert man sich zuviel zum sie, reagieren sie genervt, redet man mit anderen, werden sie eifersüchtig. sie verstehen nicht, wie ironie und sarkasmus funktionieren, weshalb man unterschwellige bemerkungen noch und nöcher machen und sich selbst am meistern drüber amüsieren kann.
- lässt man sie eine längere zeit lang allein, bangend, weil nicht wissend, wann man wiederkommen würde, sind sie danach allerdings zahm wie ein kätzchen!
wertes kindchen s., ich übergebe dich hiermit wieder deiner mutter; sie wohnt doch dort, wo der pfeffer wächst?

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Nachtrag

Cinq jours en France

- Nachtspaziergänge am Strand.
- Pokern um peanuts.
- Gaufres, moules frites und Käse-Fondue. (Hm, vielleicht sollt ich noch die spezielle Spezialität "Hasenleberpastete" erwähnen? Na gut, weils sein muss...der Vollständigkeit halber.)
- Bier (sauteures Bier! Hey phaeno: wie wärs mit einem kleinen mercado negro als Nebeneinahmequelle?), französischer Wein und Whiskey.
- Einem vom Wind getriebenen 5-Eur-Schein nachjagen. (Sich dabei wie der unfähigste Mensch der Welt vorkommen, den Kopf anschlagen und dann mitansehen müssen, wie Madame phaeno, als man bereits kapitulierend am Boden kniet, weil man denkt, dass der Schein sich sowieso schon ins Meer verabschiedet hat, ihn einfach so aufhebt, während alle Umstehen sich über einen amüsieren. Bitte, gern geschehen, immer wieder!)
- Zwei Museen (s'il te plait...dessine-moi un mouton!) und Gruppenhüpfen gegen die Kälte.
- ca. 100km zu Fuss zurücklegen.
- Staunend, aber überfordert durch den Carrefour laufen und dann natürlich das grauslichste Bier kaufen, das sie im Sortiment haben. (Belzebub oder so. Das kann gar nix. Noch weniger, wenns warm ist.)
- Sich anstänkern lassen und dabei nicht verstehen, worums eigentlich geht.
- Weihrauch "holy smoke" zu nennen, ist in England nicht gebräuchlich.
- Die Erscheinung des "Tectonic" (oder Tectonik?).
- Ein deutscher Film mit französischen Untertiteln.
- Die aufblasbare Gästematratze ruinieren und dann auf dem improvisierten Bett besser schlafen, als zuvor.
- Den Sonnenschein genießen und trotzdem ständig frieren.
- Nicht verstehen, warum die Franzosen nicht verstehen, was man mit einem "cafe au lait" meint.
- Feststellen, dass die anglophonen Sprachassistenten auf der Party gar nicht englisch gesprochen haben, auch wenns so geklungen hat.
- Doch noch britophil werden (schon schräg, dass das mir passiert, noch dazu in Frankreich)
- Eine Nacht lang die Zeit in einer fremden Stadt totschlagen. Zum Glück in charmanter Begleitung mit interessanten Gesprächen und verzweifeln, weil die letzte halbe Stunde, die man auf den Zug warten muss, langsamer vergeht, als die vorhergegangenen 6 Stunden zusammen.
- Lernen, dass man, wo "Quick" draufsteht, nicht unbedingt so bedient wird.
- Einen Stier finden bzw. vielmehr von ihm gefunden werden und ihm eine Muschel schenken.
- Sich immer wieder aufs Neue über die Freundlichkeit der Nordfranzosen wundern.

-Und dann war da noch dieses hier:



Über ein Konzert einer Band, deren Fan man ist, objektiv zu berichten, ist schwierig, dies über Paul Banks zu tun, ganz und gar unmöglich. Deshalb beschränke ich mich einfach darauf, ihm hiermit den Titel "coolste Sau, die je Komparatistik studiert hat", zu verleihen. Und jetzt weiß ich auch, was ich allen lästigen Fragern entgegne, wenn sie mich wieder mit "und was kann man mit deinem Studium später machen?" nerven: "Interpol Sängerin werden!" Jawohl - was sonst?
Und hier muss ich nochmals auf die Freundlichkeit der Franzosen zu sprechen (schreiben) kommen: das Publikum hat sich doch tatsächlich nach dem Konzert durch laute "merci"-Rufe bei der Band bedankt!

Samstag, 25. August 2007

Mitbringsel

für alle, v.a. aber für phaenomenal:

Mercè

an drei aufeinander folgenden morgen nach jeweils sehr wenig schlaf von diesem lied aufgeweckt worden, seitdem nicht mehr aus dem ohr bekommen.

"Mercè, Mercè, amb tu la vida em somriu
perquè, perquè, perquè amb tu sempre és nit d’estiu (bis)
"

kann jemand katalanisch?

weiters gelernt: niemals vor einer katalanin erwähnen, dass barcelona in spanien liegt.
"nein, ich komme nicht aus spanien, ich komme aus einem land, das zwischen frankreich und spanien liegt. nur leider ist mein ausweis falsch, da steht nämlich drin, dass ich spanierin bin."

für ms.lickfast:

Espana-581

für dummaberschön:

Espana-479

für girl_interrupted (sorry, leider nicht das schönste bild)

Espana-115

erkenntnisse für d2:

habe iren über belle x1 ausgequetscht - sie lieben sie. und: patrick wolf ist zwar bei iren unbekannt, dafür aber bei argentiniern umso beliebter.

Freitag, 17. Februar 2006

Die Geburtsstadt unseres lieben Herrn K.

Die ersten auch auf Bild festgehaltenen Eindrücke sind hier zu sehen http://twoday.tuwien.ac.at/yasmin

Grüße aus der Ferne,
die Landvermesserin M.

Donnerstag, 16. Februar 2006

Going on a journey, somewhere far out east

naja, so weit weg gehts auch nicht, nur nach Prag, aber immerhin...

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Rucola - 16. Jul, 22:10
Alive!
https://www.youtube.com/wa tch?v=GxhaRgJUMl8
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Rucola - 16. Jul, 22:06
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Herr Eff - 20. Mai, 21:30
Neuer Arbeitstitel
Traurigkeit ist ok, Verzweiflung eher nicht so. Also:...
Rucola - 17. Apr, 15:24

.

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