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Das ganz normale Leben

Sonntag, 30. August 2009

rucola on the bike

wien->bratislava.

fazit: erstaunlich bzw. eher langweilig unanstrengend. keine zwischenfälle, keine stürze, reifenplatzer, nicht einmal muskelkater - nur arschweh. allerdings multiplizierten sich die schmerzen nach stunde 2 nicht mehr.
das mühsamste: der rucksack am rücken (memo an mich selbst: seitentaschen! seitentaschen! gepäckträger!) und der zwischenstopp in hainburg, weil dort natürlich der burgberg erobert werden musste. bei 33 grad macht das wirklich keinen spaß.
bratislava selbst: toll! toll! toll!
(und das nicht nur wegen der bierpreise)
sonst so?
- bratislava ist so klein, dass sogar ich es zu jeder zeit und in jedem zustand allein zum hostel zurück geschafft hätte!
- ein absackerbier ist eigentlich sinnlos, wenn man es gar nicht mehr sieht, weil die äuglein schon zu klein sind und man sich selbst dauernd wach-watschen muss, um es auch trinken zu können.
- mit balsam und fingern geht alles
- tut's weh? nein. dann ists nur dreck...
- wenn die geplante shopping-tour ausfallen muss, weil man das pech hat, genau an einem feiertag hinzufahren, muss das geld halt für bier und süßigkeiten ausgegeben werden.
die frage, die bleibt:
- gelten die kurzen ampel-intervalle dem schutz vor der überalterung der bevölkerung?


dieses kostete mich 2 bier:


und stermann und grisseman (bzw. eher der kleine ortega) weitere 2. pffft, das slovakische bier hat was mit meinen gehirnwindungen angestellt.

Donnerstag, 25. Juni 2009

klassisch versaut

"ich mag dich!"
"ich mag dich auch." kurzes schweigen. "aber ich mag auch schokolade."
"okeee?"

Montag, 22. Juni 2009

paranoia

gestern wandte sich das fräulen d. mit folgender frage an mich: "ach herrje. die kleinen paranoia die sind wieder in meinen kopf geflüchtet. hast du irgend ein vernichtungsmittel parat?"
das brachte mich zum lachen, kann ich in diesen breiten doch zu den führenden paranoia-produzentinnen gezählt werden.

ich besitze paranoien in allen formen, farben, gerüchen und für jeden zweck. in ermangelung eines abstellraumes hausen diese biester in meinem kleiderschrank. dass das nicht der ideale lebensraum für sie ist, muss nicht extra erwähnt werden. damit beziehe ich mich nicht so sehr auf den bereich der artgerechten haltung (wie hält man paranoien artgerecht? ) als den überblick, den ich damit nicht über sie habe. denn immer wieder schafft es die eine oder andere, in einer hosentasche verkrochen oder an einen blusenkragen geheftet, den weg aus dem kasten heraus in meine nähe, wo sie dann, lange unbemerkt den ganzen tag mit mir verbringt.
eine sonderstellung nimmt meine lieblingsparanoia ein:
sie ist grün, hat eine makellose, wunderschön schimmernde oberfläche und verströmt einen dezenten duft nach limette. sie besitzt in meinem kasten eine eigene lade, wo sie getrennt von den anderen paranoias die meisten tage verbringt. von zeit zu zeit, wenn mir gar zu langweilig wird, weil ich zur abwechslung einmal im einklang mit mir selber bin und an nichts etwas auszusetzen habe, meine liebe grüne paranoia also zu vertauben droht, packt mich das mitleid mit ihr, dann hole ich sie hervor und poliere ihre oberfläche, bis sie wieder glänzt. das mag sie und dankt es mir, indem sie sich an meinen hals schmiegt. an die stelle knapp unter meinem ohr, wie ich es so gern habe. so brav sie tagsüber ist und es mittlerweile nach langen jahren bei mir akzeptiert, in ihrer lade zu bleiben, so schafft sie es denndoch ab und zu des nachts, sich zu befreien und kommt dann in mein bett gekrochen. paranoien schlafen eben nicht gern allein.

jedenfalls haben frl. d und ich uns überlegt, wie wir die überflüssigen paranoien loswerden könnten. dazu werden wir sie in einem ersten schritt zusammenführen und untereinander durchmischen. das sollte die verkaufschancen erhöhen. allerdings fehlen uns noch die nötigen marketingstrategien.
1. wir könnten sie mit dem spruch "zum sammeln, tauschen und anderen unter den kopfpolster legen" anpreisen.
2. hat frl. d. vorgeschlagen, sie zu verlosen, à la gewinnen sie heute: "violett-orange gestreifte unberechtigte paranoia. im doppelpack. "

das muss natürlich noch genauer ausgetüftelt werden. auch ein online-shop wäre vielleicht nicht schlecht. und vorschläge sind herzlich willkommen.

Samstag, 20. Juni 2009

deprimierend ist...

...madame rucola macht sich auf zum laufen. es geht besser als erwartet, deshalb läuft sie weiter als geplant und ist (na da schau her!) auch noch schneller als erwartet. also entschließt sie sich, noch 15 mins. dran zuhängen, um die stunde voll zu machen. kurz vorm ende der strecke trifft sie den herrn m., dem sie ab und zu über den weg läuft. er stets frisch, grinsend, motiviert, sie stets mit hochrotem kopf und aus dem letzten loch pfeifend. der herr m. ist nämlich ein viech und die bezeichnung durchaus positiv gemeint und bewundernd, weil der herr m. nämlich ca. 3mal pro woche um die 20km läuft, während madame rucola noch daran arbeitet, endlich die 10km-grenze zu überschreiten, der sie heute wieder ein stückchen näher gekommen ist. jedenfalls fragt sie ihn: "na, und? wo läufst du heute hin?" er antwortet mit einer wegwerfenden handbewegung: "heute nur die kleine runde." sie, ironisch: "ah, heute "nur" 10km?" er, ernst: "nein, 15." da schrumpft ihr erfolgsgefühl auf die größe eines mäuschens und jagt ins nächste gebüsch davon...

Montag, 15. Juni 2009

wo

zum teufel ist mein humor hin, fragt sie sich. sie schaut überall nach (sogar im kühlschrank), kann ihn aber nicht finden...

Samstag, 13. Juni 2009

mardy bum!

ich hasse optionen, ich hasse optionen, ich hasse optionen!
aber hey, ich bin auch nur eine.
bin ich grad draufgekommen.
die frage ist, ob das jetzt gut oder schlecht ist.
ich geh mal drüber nachdenken...

Donnerstag, 28. Mai 2009

memo

für mich:

wenn ich etwas nicht verstehe, frage ich in zukunft sofort nach, bevor ich mich tagelang unnötig herumquäle.

memo ende.

Sonntag, 10. Mai 2009

...

rechtzeitig zum sonnenaufgang ins bett gekrochen. ca. 4,5 stunden später wieder aufgestanden. wankend. kaffe getrunken, beim nachdenken über den ganz und gar nicht gelungenen abend zu dem schluss gekommen, dass es der richtige zeitpunkt wäre, das nutellaglas endlich aufzumachen. alte schminke entfernt, neue aufgetragen. versucht, die augenringe zu übermalen (erfolglos) und die haare zu bändigen (ebenso erfolglos). dann richtung restaurant aufgebrochen.
zu spät gekommen (natürlich). 3 minuten. trotzdem schon 3 anrufe in abwesenheit von den ungeduldigen eltern. (es ist nämlich nicht möglich, zu einem essen mit meinen eltern pünktlich zu kommen. wenn 12 uhr ausgemacht ist und man um 12 da ist, ist man bereits zu spät, denn die eltern sind schon um 10 vor 12 da, damit sie um 9 vor 12 das essen bestellen können, dass dann hoffentlich um punkt 12 vor ihnen steht. wenn dann die tochter allerdings um 3 nach 12 erst kommt, ist der ganze plan dahin.) das lokal betreten, auf den tisch zugesteuert. 3 mal muttertagswünsche überbracht, auch die anwesenden männlichen wesen begrüßt und mich mit einem lauten ächzen auf einen der beiden freien sesseln fallen gelassen. den zweiten teilten sich mein imaginärer freund und meine tasche. "oh je!", kommt von meiner schwester. ganz und gar nicht unsarkastisch. auch alle anderen grinsen. "polterabend" gebe ich ächzend von mir, um etwaigen fragen zuvor zu kommen. "reparaturseidl?", fragt mein stiefvater. "keine gute idee, hab mit wodka aufgehört." "oh, verstehe", sagt die mama und schiebt mir eine kopfwehtablette zu. die oma reicht mir gleichzeitig ihr wasserglas.
danke.
damit ließ sich der rest des essens und v.a. die gespräche dabei leichter ertragen.

Sonntag, 3. Mai 2009

gestern

war ein seltsamer tag.
ich hätte lernen sollen. hab mich vollkommen motiviert hingesetzt, dann auf mein skriptum gestarrt und bin nach stunden draufgekommen, dass ich nicht einmal umgeblättert hab.
konzentration nicht vorhanden. verwirrung schon. melancholie sowieso.
im großen und ganzen kreisten meine gedanken um 2 fragen:
1. wieso und
2. warum.
und selbstmitleid hilfsausdruck dagegen. aber mit dem selbstmitleid ist das ja so eine sache. helfen tuts nicht.
falls das jemand versteht: bitte um erklärung.

Dienstag, 28. April 2009

harmonie

ist nicht das ziel. sie ist das ende!

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I’m a bad text
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