wieder darüber "gestolpert". über die super-sms vorlagen in meinem handy. v.a. "ich dich auch" ist genial.
vorlagen, die meiner meinung nach aber fehlen, wären u.a.:
"du mich auch"
"ich dich nicht"
"detto" (sowieso das passendste, könnte man dann auf beides antworten)
"geht da heute noch was?", "wann, wo?" bzw. "bei dir oder bei mir"
und dann noch die allerwichtigste, die das handy manchmal von selbst verschicken sollte "dieser handy-benutzer ist sturzbetrunken und daher nicht mehr herr/frau seiner/ihrer finger. bitte alle vorhergegangenen nachrichten dieser person löschen. auch aus dem gedächtnis. vielen dank"
gespräche und zigaretten am fensterbrett. draußen. die sandigen beine baumelnd.
angst. nicht nur vor der höhe. nicht nur um mich.
snow patrol und eagle seagull zum nicht einschlafen können.
gedanken an diese unglaublichen augen, dieses wunderschöne wesen. (und hey, ich könnte ihr auch nicht widerstehen!)
gespräche, die niemals stattfinden hätten sollen. dürfen. (und jetzt?)
versuche, eine woche aus erinnerungsfetzen zu rekonstruieren, die ab und zu aus dem nebel aufscheinen. und die wochen davor zu verstehen.
the subways, the vines und schwarzen kaffee zum frühstück. grinsen, gröhlen, tanzen. neid. danke!
und jetzt eben: deus. und das verlangen, dinge zu sortieren, deren ordnung ich nicht kenne und die frage: sonne, klarheit oder doch wieder zurück in den nebel?
Oh man, I read it in books of laughter
Oh man, I read it in books of pain
und nein, keine sorge, es hat sich nichts geändert: je te déteste encore, je te déteste tellement!
zuerst zu denken und dann zu reden. eine mögliche lösung: sich ständig selbst in den arsch zu beißen, was ich jetzt auch gern machen würde. ja, es würde einen äußerst seltsamen anblick bieten, aber mich auch davon abhalten, zuviel zu reden. dann bleibt leider noch tippen als sprech-ersatz, aber für meine finger wird sich sicher auch noch ein plätzchen finden, wo sie davon abgehalten werden können, blödsinn anzurichten.
den kürzesten weg von einem punkt a zu einem punkt b zu finden. erbärmlich v.a., wenn die beiden punkte geschätzte 500 meter luftlinie voneinander entfernt sind, ich aber trotzdem 20 minuten in der gegend herumirre. im regen. frierend. und dann natürlich fluchend und stinksauer, was leider auch nicht zu einer besseren orientierung beiträgt.
btw. bin ich seit heute stolze besitzerin der portishead live-cd; zum wetter passend aber keine gute kombination.
...die schlaflosigkeit wieder einmal vorbeischaut - und bleibt.
weil einem 2 1/2 würschtel unglaublich im magen liegen können (vielleicht warens auch die 1000 cookies, die als nachspeise verschlungen wurden. oder die bier. oder die kombination) oder auch andere dinge, die zwar nicht fettig sind, trotzdem aber nicht weniger deftig.
und weil man wieder einmal erkennen musste, dass, sobald man sich auf eine sache einlässt, plötzlich alles doch ganz anders ist und man sich einmal mehr fragen muss, ob es den aufwand wert ist.
weil man die ganze zeit den verdammten schalter sucht, mit dem man das licht abdreht, damit die gedanken endlich schlafen gehen, die sich aber wie kleine kinder dagegen wehren und weil gedanken keine augen haben, kann so nicht einmal das sandmännchen helfen (v.a. in den ferien nicht - diese ferialpraktikanten finden ein müdes auge nicht einmal, wenn sie schon drinsitzen),
weil man sowieso nach räucherkammer stinkt, was man einerseits seinem bett nicht antun will und andererseits die übelkeit noch vergrößert,
und weil es draußen sowieso schon hell ist,
ist es sinnlos, noch auf schlaf zu hoffen.
(unglaublich, wieviel man über körperliche befindlichkeiten schreiben kann. das erinnert mich an gespräche über schweißdrüsen oder den buchtitel "vom kleinen maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den kopf gemacht hat", den ich mir prinzipiell nicht merken kann, was aber kein problem darstellt, weil ich meine eigenkreation "die geschichte mit dem beschissenen maulwurf" sowieso besser finde (und genauso passend).)